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Damit sich niemand ein falsches Bild von Ihnen macht

Der Fotograf Franklin Hollander arbeitet seit über dreißig Jahren erfolgreich getreu seinem Motto: „Um Menschen fotografieren zu können wie sie sind, muss man ihnen Vertrauen schenken.“ Seine Klientel – mal Rockstars, mal Wirtschaftsführer und Talkmaster – wechselt, die Qualität aber bleibt.

Geboren in Amsterdam kam Hollander nach Stationen in Kanada, den USA und Schweden 1972 nach Hamburg und studierte an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) das Fach Visuelle Kommunikation (Fotografie/Grafik). Bereits während seines Studiums machte er, um sich zu finanzieren, erste erfolgreiche Schritte in den Bildjournalismus. Nach dem Examen fotografierte Hollander gleich aktuelle Reportagen, Features und Portraits für die seinerzeit renommierten Magazine wie „Der Spiegel“, „Stern“ und „Zeit-Magazin“. Später, ab den Neunzigern, arbeitete er auch für alle wichtigen Newcomer wie den „Focus“.Abseits dieser Tageshektik des Medienhype widmete sich Hollander sorgfältig seinem besonderen Thema: Einer Porträtfotografie, die mehr von der Persönlichkeit der Abgelichteten erzählte als jede Reportage. In den 80er Jahren tourte der begeisterte Jazz- und Blues-Fan Hollander beispielsweise so oft er konnte mit international bekannten Musikern wie Alexis Corner, Sängerinnen wie Ella Fitzgerald, Bandleadern wie Count Basie, Joe Jackson, Bob Geldorf oder auch herausragenden Einzelkünstlern wie Champion Jack Dupree und Jango Edwards. Er wurde ihr Freund und konnte so ungewöhnliche Photographien machen, die in zahlreichen Ausstellungen zu sehen waren und prämiert wurden.Sogar in der als provinziell gescholtenen deutschen Musikszene machte sich Hollander mit seinem Motto international einen Namen: Für Ulla Meineckes Album „Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig“ fotografierte Hollander 1983 das einfühlsame Plattencover, die Tourplakate und so weiter – es war der Beginn einer besonderen Schwarz-Weiß-Ästhetik, die seine Handschrift trägte.

Als journalistischer Tourneefotograf dokumentierte er Marius Müller-Westernhagen auf dessen Karriere-Durchbruch, der Deutschland-Tournee 1984. Gemeinsam mit dem Musikjournalisten und SPIEGEL-Redakteur Wolfgang Spindler schrieb Franklin Hollander mit seinem Buch „Herr Müller auf Tournee“ ein heute immer noch interessantes und sehenswertes Stück zu bundesdeutscher Popmusikgeschichte.1992 gründete Hollander mit Kollegen die Agentur „Fotografenbüro“ in Hamburg. Zwei Jahre später wechselte er als Gesellschafter in die renommierte Agentur „Diagonal“.

Heute arbeitet Hollander als freier Fotograf in Hamburg und fotografiert vor allem für Industrieunternehmen, PR und Werbe-Agenturen im Bereich Corporate Publishing. Seither veröffentlichte er neben den regelmäßigen Arbeiten für „Spiegel“, „stern“, „Focus“ und „konkret“ auch in der „WirtschaftsWoche“, dem „Handelsblatt Magazin“, dem „Zeit-Magazin“, der „Brigitte“, der „Für Sie“ und anderen. Zu seinem Schwerpunkt der zeitgenössischen Porträts auch von populären Stars wie Sarah Connor, Reinhold Beckmann, Johannes B. Kerner.

Es kamen Akzente in der Architektur- und Reisefotografie in etlichen Fotobüchern hinzu. Denn Franklin Hollander lebte auf verschiedenen Kontinenten und verbrachte Berufsjahre auch in den USA, Schweden und den Niederlanden. Schon deshalb sind seine Bilder von Weltläufigkeit geprägt und spiegeln doch zugleich eine vertraute Nähe, wie er sie für seine Portraits sucht.Wer wissen will, wie er von Menschen gesehen wird, sollte nicht in den Spiegel sehen, sondern Franklin Hollander um ein Portrait bitten – damit sich niemand ein falsches Bild macht.

Rainer B. Jogschies
Der Autor war von 1980 bis 1982 leitender Redakteur der Zeitschrift TWEN und lernte Franklin Hollander bei einer Reportage über die Rallye Monte Carlo kennen.

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